Cookie

Was sind Cookies? Ein Cookie (englisch [ˈkʊki] ist ein kurzes Datenpaket, welches zwischen Computerprogrammen ausgetauscht wird und für diese keine besondere Bedeutung hat. Der Begriff wird oft synonym zu den HTTP-Cookies im World Wide Web verwendet, dabei handelt es sich um eine Spezialform des Magic Cookies, welches zwischen Webbrowser und Webserver ausgetauscht wird, für diese aber völlig bedeutungslos ist und erst für die Webanwendung eine Bedeutung erhält.
Weitere Informationen finden Sie unter https://de.wikipedia.org/wiki/Cookie.


Datenschutzrichtlinie

Vorbemerkung Der verantwortungsvolle und respektvolle Umgang mit personenbezogenen Daten unserer Mitarbeiter, Kunden, Dienstleister und sonstiger Betroffener hat für 24p-media einen besonders hohen Stellenwert. Aktuelle gesetzliche Vorschriften, vor allem die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) haben die Anforderungen an eine rechtmäßige Datenverarbeitung verschärft. Die Verletzung des Datenschutzrechts kann für 24p-media und auch den handelnden Mitarbeiter schwerwiegende Folgen haben. Diese Richtlinie soll eine rechtmäßige Organisation des Datenschutzes bei 24p-media gewährleisten. Ergänzend zu dieser Richtlinie können weitere Richtlinien und Weisungen des Unternehmens gelten, welche ganz oder teilweise dem Schutz personenbezogener Daten dienen.

Bedeutung, Ziel, Zugänglichkeit Diese Unternehmensrichtlinie ist die verbindliche Basis für den Umgang mit personenbezogenen Daten bei 24p-media. Sie soll die Grundrechte und Grundfreiheiten von Betroffenen, insbesondere ihr Recht auf Schutz personenbezogener Daten wahren und schützen. Die Unternehmensrichtlinie muss für alle Beschäftigten jederzeit leicht zugänglich sein.

Geltungsbereich Diese Richtlinie findet Geltung für alle Mitarbeiter von 24p-media. Sie gilt persönlich für alle Beschäftigten. Freie Mitarbeiter und Beschäftigte im Rahmen der Zeitarbeit, sofern diese mit der Verarbeitung von personenbezogenen Daten betraut sind, sind schriftlich zu verpflichten, die Anforderungen dieser Richtlinie ebenso zu beachten.
Die Gebote und Verbote dieser Unternehmensrichtlinie gelten für jeglichen Umgang mit personenbezogenen Daten, unabhängig ob dieser elektronisch oder in Papierform vonstattengeht. Ebenso beziehen sie alle Arten von Betroffenen (Kunden, Beschäftigte, Lieferanten etc.) in ihren Geltungsbereich ein.

Begriffsbestimmungen Personenbezogene Daten sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person beziehen (Betroffener). Identifiziert oder identifizierbar ist ein Betroffener, wenn die Daten einem bestimmten Menschen zugeordnet werden können, entweder, weil der Name bereits in den Daten enthalten ist oder weil eine Zuordnung durch Kombination mit anderen vorhandenen Daten möglich ist. Kundendaten gehören dabei ebenso zu den personenbezogenen Daten wie Personaldaten von Beschäftigten. Beispielsweise lässt der Name eines Ansprechpartners ebenso einen Rückschluss auf eine natürliche Person zu, wie seine E-Mail-Adresse. Ebenso kann eine Person bestimmbar sein, wenn die Information mit einem Zusatzwissen erst verknüpft werden muss, so z. B. beim Autokennzeichen, Kundennummern oder Pseudonymen als Benutzernamen/Zugangskennungen. Das Zustandekommen der Information ist für einen Personenbezug unerheblich. Auch Fotos, Video- oder Tonaufnahmen können personenbezogene Daten darstellen.
Besondere Arten personenbezogener Daten sind Informationen, aus denen die rassische und ethnische Herkunft, politische Meinungen, religiöse oder weltanschauliche Überzeugungen sowie eine eventuelle Gewerkschaftszugehörigkeit hervorgehen kann sowie genetische Daten, biometrische Daten, Gesundheitsdaten oder Daten zum Sexualleben bzw. der sexuellen Orientierung einer natürlichen Person.
Verarbeitung ist jeder mit oder ohne Hilfe von Computertechnik ausgeführte Vorgang im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten, wie das Erheben, das Erfassen, die Organisation, das Ordnen, die Speicherung, die Anpassung oder Veränderung, das Auslesen, das Abfragen, die Verwendung, die Offenlegung durch Übermittlung, Verbreitung oder eine andere Form der Bereitstellung, der Abgleich oder die Verknüpfung, die Einschränkung, das Löschen oder die Vernichtung.
Einschränkung der Verarbeitung ist die Markierung gespeicherter personenbezogener Daten mit dem Ziel, ihre künftige Verarbeitung einzuschränken.
Profiling bezeichnet jede Art der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten, die darin besteht, dass diese personenbezogenen Daten verwendet werden, um bestimmte persönliche Aspekte, die sich auf eine natürliche Person beziehen, zu bewerten, insbesondere um Aspekte bezüglich Arbeitsleistung, wirtschaftliche Lage, Gesundheit, persönliche Vorlieben, Interessen, Zuverlässigkeit, Verhalten, Aufenthaltsort oder Ortswechsel dieser natürlichen Person zu analysieren oder vorherzusagen.
Pseudonymisierung ist die Verarbeitung personenbezogener Daten in einer Weise, dass die personenbezogenen Daten ohne Hinzuziehung zusätzlicher Informationen nicht mehr einer spezifischen betroffenen Person zugeordnet werden können, sofern diese zusätzlichen Informationen gesondert aufbewahrt werden und technischen und organisatorischen Maßnahmen unterliegen, die gewährleisten, dass die personenbezogenen Daten nicht einer identifizierten oder identifizierbaren natürlichen Person zugewiesen werden.
Verantwortlicher ist die natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. Auftragsverarbeiter ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die personenbezogene Daten im Auftrag des Verantwortlichen verarbeitet.
Empfänger ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, der personenbezogene Daten offengelegt werden, unabhängig davon, ob es sich bei ihr um einen Dritten handelt oder nicht.
Dritter ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, außer der betroffenen Person, dem Verantwortlichen, dem Auftragsverarbeiter und den Personen, die unter der unmittelbaren Verantwortung des Verantwortlichen oder des Auftragsverarbeiters befugt sind, die personenbezogenen Daten zu verarbeiten. Dritter ist also z.B. eine Firma, mit der Neumann& Müller zusammenarbeitet, wenn dieser Firma z.B. Daten von Kunden oder Mitarbeitern bereitgestellt werden.
Eine Einwilligung des Betroffenen ist jede freiwillig für den bestimmten Fall, in informierter Weise und unmissverständlich abgegebene Willensbekundung in Form einer Erklärung oder einer sonstigen eindeutigen bestätigenden Handlung, mit der der Betroffene zu verstehen gibt, dass er mit der Verarbeitung der ihn betreffenden personenbezogenen Daten einverstanden ist.

Umgang mit personenbezogenen Daten Die Verarbeitung personenbezogener Daten ist grundsätzlich verboten, es sei denn, eine gesetzliche Norm erlaubt explizit den Datenumgang. Personenbezogene Daten dürfen grundsätzlich verarbeitet werden:

Bei einem bestehenden Vertragsverhältnis mit dem Betroffenen. Beispiel: Die Speicherung und Verwendung erforderlicher personenbezogener Daten von Ansprechpartnern im Rahmen eines Kundenauftrages. Im Zuge vorvertraglicher Maßnahmen auf Anfrage des Betroffenen sowie der Vertragsabwicklung mit dem Betroffenen. Beispiel: Kunde K fordert Informationen zu Produkt/Projekt X an und erwirbt dieses. Die erforderlichen Daten zur Zusendung des Informationsmaterials sowie zur Abwicklung des Rechtsgeschäfts (Durchführung des Projektes/Lieferung der Ware sowie Zahlung des Kaufpreises) dürfen verarbeitet werden. Wenn und soweit der Betroffene eingewilligt hat.
Wenn eine rechtliche Verpflichtung besteht, der das Unternehmen unterliegt.
Wenn berechtigte Interessen des Unternehmens bestehen, sofern nicht die Interessen oder Grundrechte des Betroffenen überwiegen. Verfahren der Datenverarbeitungen unter Berufung auf ein berechtigtes Interesse sollten jedoch nicht ohne vorherige Beratung durch den Datenschutzbeauftragten vorgenommen werden. Der Datenschutzbeauftragte muss nicht involviert werden, wenn das Verfahren bereits Bestandteil des Verzeichnisses der Verarbeitungstätigkeiten ist.
Personenbezogene Daten sind für einen zuvor festgelegten, eindeutigen und legitimen Zweck zu verarbeiten. Eine Datenhaltung ohne Zweck, so beispielsweise die Speicherung von Daten auf Vorrat, ist unzulässig.
Falls möglich, sollte auf einen personenbezogenen Datenumgang verzichtet werden. Pseudonyme oder anonyme Datenverarbeitungen sind vorzuziehen. Es dürfen darüber hinaus nur jeweils diejenigen personenbezogenen Daten erhoben/verarbeitet werden, die der jeweilige Zweck wirklich erfordert. Z.B. muss für einen Email-Newsletter eine Emailadresse, nicht aber eine Postadresse oder eine Telefonnummer erhoben werden.
Die Änderung einer Ziel- und Zweckbestimmung, die einem Datenumgang ursprünglich zugrunde gelegt wurde, ist – neben der erklärten Einwilligung durch den Betroffenen – nur zulässig, wenn der Zweck der Weiterverarbeitung mit dem ursprünglichen Zweck vereinbar ist. Hierbei sind insbesondere die vernünftigen Erwartungen des Betroffenen hinsichtlich einer solchen Weiterverarbeitung gegenüber dem Unternehmen, die Art der verwendeten Daten, die Folgen für den Betroffenen sowie Möglichkeiten einer Verschlüsselung oder Pseudonymisierung zu berücksichtigen.
Der Betroffene ist bei der Erhebung seiner personenbezogenen Daten umfassend über den Umgang mit seinen Daten zu informieren. Die Information hat die Zweckbestimmung, die Identität der verantwortlichen Stelle, die Empfänger seiner personenbezogenen Daten sowie alle sonstigen Informationen im Sinne des Art. 13 DS-GVO zu beinhalten, um eine faire und transparente Verarbeitung zu gewährleisten. Die Information ist in einer verständlichen und leicht zugänglichen Form sowie einer möglichst einfachen Sprache zu verfassen.
Werden personenbezogene Daten nicht beim Betroffenen erhoben, sondern werden beispielsweise bei einem anderen Unternehmen beschafft, ist der Betroffene nachträglich und umfassend gem. Art. 14 DS-GVO über den Umgang mit seinen Daten informieren. Dies gilt auch für die Änderung einer Ziel- und Zweckbestimmung der Datenverarbeitung.
Personenbezogene Daten müssen sachlich richtig und, wenn nötig, auf dem neusten Stand sein. Der Umfang der Datenverarbeitung sollte hinsichtlich der festgelegten Zweckbestimmung erforderlich und relevant sein. Der jeweilige Standort und das jeweilige Ressort hat für die Umsetzung durch die Etablierung entsprechender Prozesse Sorge zu tragen.
Personenbezogene Daten müssen gelöscht oder anonymisiert werden, wenn sie nicht mehr benötigt werden, insbesondere wenn die Vertragsbeziehung dauerhaft beendet ist und auch keine steuerrechtlichen Aufbewahrungspflichten bestehen.
Kopien personenbezogener Daten dürfen nur in dem Umfang erstellt werden, wie dies unter Berücksichtigung des Zwecks notwendig ist, insbesondere für Sicherungskopien.

Besondere Arten personenbezogener Daten Besondere Arten personenbezogene Daten dürfen grundsätzlich nur mit Einwilligung des Betroffenen oder ausnahmsweise aufgrund einer expliziten gesetzlichen Erlaubnis erhoben, verarbeitet oder genutzt werden. Ferner sind zusätzliche technische und organisatorische Maßnahmen (z. B. Verschlüsselung beim Transport, minimale Rechtevergabe) zum Schutz besonderer personenbezogener Daten zu ergreifen.

Offenlegung und Übermittlung von Daten Die Offenlegung von personenbezogenen Daten für Dritte ist nur aufgrund gesetzlicher Erlaubnis, beispielsweise Vertrag oder Berechtigtes Interesse von Neumann&Müller oder Einwilligung des Betroffenen zulässig.
Befindet sich der Empfänger personenbezogener Daten außerhalb der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraums (z.B. Verarbeitung durch einen Dienstleister in den USA), bedarf es besonderer Maßnahmen zur Wahrung von Rechten und Interessen Betroffener. Eine Datenübermittlung ist zu unterlassen, wenn bei der empfangenden Stelle kein angemessenes Datenschutzniveau vorhanden ist oder beispielsweise über besondere Vertragsklauseln nicht hergestellt werden kann.

Externe Dienstleister Dienstleister mit einem möglichen Zugriff auf personenbezogene Daten sind vor der Auftragserteilung sorgfältig auszuwählen. Die Auswahl ist zu dokumentieren und sollte insbesondere die folgenden Aspekte berücksichtigen:
Fachliche Eignung des Auftragnehmers für den konkreten Datenumgang
Technisch-organisatorische Sicherheitsmaßnahmen
Erfahrung des Anbieters im Markt
Sonstige Aspekte, die auf eine Zuverlässigkeit des Anbieters schließen lassen (Datenschutz, Dokumentationen, Kooperationsbereitschaft, Reaktionszeiten etc.)
Soll ein Dienstleister personenbezogene Daten im Auftrag erheben, verarbeiten oder nutzen, bedarf es des Abschlusses eines Vertrags zur Auftragsverarbeitung.
Der Dienstleister ist im Hinblick auf die mit ihm vertraglich vereinbarten technisch-organisatorischen Maßnahmen regelmäßig zu überprüfen. Das Ergebnis ist zu dokumentieren.

Datenminimierung, Privacy by Design/Privacy by Default Der Umgang mit personenbezogenen Daten ist an dem Ziel auszurichten, so wenige Daten wie möglich von einem Betroffenen zu erheben, zu verarbeiten oder zu nutzen („Datenminimierung"). Insbesondere sind personenbezogene Daten zu anonymisieren oder zu pseudonymisieren, soweit dies nach dem Verwendungszweck möglich ist. Beispielsweise wird es im Rahmen einer statistischen Auswertung von Daten nicht notwendig sein, den vollen Namen eines Betroffenen zu kennen und zu verwenden. Vielmehr kann diese Information durch einen Zufallswert ersetzt werden, der eine Unterscheidbarkeit der zugrunde liegenden Information ebenfalls gewährleisten kann.
Entsprechendes gilt für die Auswahl und Gestaltung von Datenverarbeitungssystemen. Der Datenschutz ist von Anfang an in die Spezifikationen und die Architektur von Datenverarbeitungssystemen zu integrieren, um die Einhaltung der Grundsätze des Schutzes der Privatsphäre und des Datenschutzes zu erleichtern, so insbesondere den Grundsatz der Datenminimierung.

Rechte von Betroffenen Betroffene haben das Recht auf Auskunft über die im Unternehmen über ihre Person gespeicherten personenbezogenen Daten.
Bei der Bearbeitung von Anträgen ist die Identität des Betroffenen zweifelsfrei festzustellen. Bei begründeten Zweifeln an der Identität können zusätzliche Angaben vom Antragsteller angefordert werden.
Die Auskunftserteilung erfolgt schriftlich, es sei denn der Betroffene hat den Antrag auf Auskunft elektronisch gestellt. Der Auskunft ist, wenn der Betroffene das wünscht, eine Kopie der Daten des Betroffenen beizufügen, die, neben den zur Person vorhandenen Daten, auch die Empfänger von Daten, den Zweck der Speicherung sowie alle weiteren gesetzlich geforderten Informationen nach Art. 15 DS-GVO beinhaltet, um den Betroffenen die Verarbeitung bewusst zu machen und die Rechtmäßigkeit selbst beurteilen zu lassen. Auf besonderen Wunsch des Betroffenen werden die Daten in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zur Verfügung gestellt.
Betroffene haben einen Anspruch auf Berichtigung ihrer personenbezogenen Daten, wenn sich diese als unrichtig erweisen. Ebenso können sie die Vervollständigung unvollständiger personenbezogener Daten verlangen.
Der Betroffene hat das Recht auf Löschung seiner personenbezogenen Daten unter den folgenden Voraussetzungen:
die Kenntnis der Daten ist für die Erfüllung des Zwecks der Speicherung nicht mehr erforderlich.
der Betroffene hat eine Einwilligung widerrufen und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung
ihre Verarbeitung ist unzulässig,
der Betroffene legt Widerspruch gegen die Verarbeitung zu Werbezwecken ein oder beruft sich auf ein Widerspruchsrecht aufgrund einer besonderen – zu begründenden – persönlichen Situation,
es handelt sich um besondere personenbezogene Daten, deren Richtigkeit nicht bewiesen werden kann, oder
es besteht eine anderweitige rechtliche Verpflichtung zur Datenlöschung.
Besteht eine Verpflichtung zur Löschung und wurden die personenbezogenen Daten zuvor öffentlich gemacht, sind weitere Verantwortliche für die Datenverarbeitung über ein Löschbegehren des Betroffenen hinsichtlich aller Kopien seiner Daten sowie aller Links zu diesen Daten zu informieren.
Der Betroffene kann die Einschränkung der Verarbeitung seiner Daten verlangen, wenn
die Richtigkeit der personenbezogenen Daten strittig ist, jedoch nur so lange, wie die Richtigkeit durch den zuständigen Standort oder das zuständige Ressort überprüft wird oder
die Verarbeitung unzulässig ist, der Betroffene die Datenlöschung aber ablehnt, oder
Neumann& Müller die personenbezogenen Daten für Zwecke der Verarbeitung nicht mehr benötigt, die Daten jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen gebraucht werden, oder
der Betroffene Widerspruch gegen die Verarbeitung aufgrund einer besonderen Situation eingelegt hat und der zuständige Standort oder das zuständige Ressort noch mit der Prüfung des Widerspruchs befasst ist.
Der Betroffene ist spätestens innerhalb eines Monats über alle ergriffenen Maßnahmen, die auf seinen Antrag hin erfolgt sind, zu informieren. Der Datenschutzbeauftragte steht bei der Wahrung der Betroffenenrechte beratend zur Verfügung.

Auskunftsersuchen Dritter über Betroffene Sollte eine Stelle Informationen über Betroffene fordern, so beispielsweise Kunden oder Beschäftigte dieses Unternehmens, ist eine Weitergabe von Informationen nur zulässig, wenn
die Auskunft gebende Stelle ein berechtigtes Interesse hierfür darlegen kann, und
eine gesetzliche Norm zur Auskunft verpflichtet, sowie
die Identität des Anfragenden oder der anfragenden Stelle zweifelsfrei feststeht.